Vom Austausch zur Wirkung: Förderung der psychischen Gesundheit von Studierenden an Hochschulen
Ein Erasmus+-Programm für Fachleute, die die studentische Betreuung in Europa aktiv mitgestalten.
Zusammen mit Fachleuten aus ganz Europa entwickeln, teilen und erproben Hochschulmitarbeitende innovative Strategien zur Förderung der studentischen mentalen Gesundheit.
Dieses Erasmus+ Blended-Intensivprogramm verbindet interaktive Workshops, Gemeinschaftsprojekte und internationalen Austausch, um den Teilnehmenden praktische Tools und Einblicke zu vermitteln. Es umfasst einen zertifizierten Kurs für psychische Erste Hilfe (MHFA), der den Teilnehmenden das Wissen, die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen vermittelt, die erforderlich sind, um Studierende und andere Teilnehmende dabei zu unterstützen, Personen mit psychischen Problemen oder in einer psychischen Krise Erste Hilfe zu leisten, bis professionelle Hilfe eintrifft.
Über das Programm hinaus werden die Teilnehmenden Teil einer „Community of Impact“ und treiben den positiven Wandel in ihren Einrichtungen und Netzwerken weiter voran.
Über das Programm
Die psychische Gesundheit von Studierenden ist für Hochschulen in ganz Europa zu einem immer wichtigeren Thema geworden. Zunehmender akademischer Druck, soziale Herausforderungen und globale Unsicherheiten haben dazu beigetragen, dass der Bedarf an wirksamen Unterstützungsstrukturen innerhalb der Hochschulen stetig wächst.
Dieses Erasmus+ Blended-Intensive-Programm (BIP) bringt Mitarbeitende verschiedener europäischer Hochschulen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, Best Practices zu ermitteln und Strategien zur Förderung des studentischen Wohlbefindens zu entwickeln.
Das Programm richtet sich speziell an Fachleute, die eng mit Studierenden in Bereichen wie Studienberatung, Lehre und internationale Dienste zusammenarbeiten. In Vorträgen, Workshops und gemeinsamen Diskussionen werden die Teilnehmenden untersuchen, wie Hochschulen ihre institutionellen Ansätze zur psychischen Gesundheit von Studierenden stärken können.
Das Programm zielt zudem darauf ab, den internationalen Austausch zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen zu stärken, die sich mit ähnlichen Herausforderungen befassen. Ein Rahmenprogramm bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, die wunderschöne Stadt Karlsruhe kennenzulernen und Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen zu knüpfen.
Aufbau einer wirkungsvollen Gemeinschaft in CLUSTER und darüber hinaus
Wir legen großen Wert darauf, ein nachhaltiges Netzwerk von Fachpersonen aufzubauen, die auch nach Abschluss des BIP weiterhin Ideen austauschen und zusammenarbeiten.
Die Teilnehmenden werden dazu ermutigt, eine „Community of Impact“ zu bilden, die auch über die Dauer des Programms hinaus aktiv bleibt. Ziel ist es, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, die während des BIP gewonnenen Erkenntnisse und Ansätze in ihre eigenen Institutionen und beruflichen Netzwerke einzubringen.
Durch den Kontakt und den Erfahrungsaustausch können die Teilnehmenden weiterhin:
- Bewährte Verfahren und institutionelle Ansätze austauschen
- Sich gegenseitig bei der Umsetzung neuer Ideen und Initiativen unterstützen
- Die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und innerhalb des CLUSTER stärken
- Dazu beitragen, das Thema psychische Gesundheit von Studierenden innerhalb ihrer Einrichtungen und Netzwerke voranzubringen
Auf diese Weise zielt das Programm nicht nur darauf ab, den Teilnehmenden eine bereichernde Lernerfahrung zu bieten, sondern auch eine nachhaltige Wirkung an den teilnehmenden Hochschulen und darüber hinaus zu erzielen.
Für CLUSTER ist die Förderung der psychischen Gesundheit der Studierenden nicht nur eine Frage des individuellen Wohlbefindens, sondern auch der institutionellen Exzellenz und der sozialen Verantwortung seiner Mitglieder. Wenn es Studierenden psychisch und emotional gut geht, sind sie eher in der Lage, akademische Erfolge zu erzielen, sich in Forschung und Innovation zu engagieren und einen positiven Beitrag zu ihren Lerngemeinschaften zu leisten. Durch die Entwicklung von gemeinsamem Wissen, bewährten Verfahren und kooperativen Strategien über die Institutionen hinweg können die CLUSTER-Partner einen einheitlichen und nachhaltigen Ansatz zur studentischen Betreuung schaffen. Dies fördert zudem eine Kultur der Offenheit, Empathie und Zusammenarbeit zwischen den CLUSTER-Hochschulen. Damit bekräftigt das Netzwerk sein Engagement für inklusive, fürsorgliche und resiliente Hochschulsysteme, die jeden Studierenden befähigen, zu lernen, sich zu entwickeln und sich zu entfalten.
Partnerinstitutionen
Das Programm wird in Zusammenarbeit mit den CLUSTER-Partnerhochschulen organisiert. Zu den teilnehmenden Einrichtungen gehören:
KTH
KU Leuven
ZI Mannheim
Das Programm zielt darauf ab, die internationale Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit von Studierenden zu stärken.
Erasmus+ Blended-Intensivprogramm
Blended-Intensive-Programme (BIPs) sind kurzfristige Erasmus+-Mobilitätsprogramme, die virtuelle Zusammenarbeit mit einem kurzen Mobilitätsaufenthalt vor Ort verbinden. Sie bieten Mitarbeitenden und Studierenden verschiedener Hochschulen die Möglichkeit, gemeinsam an gemeinsamen Herausforderungen zu arbeiten und innovative Lösungen zu entwickeln.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: