Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeiten Forschende an zahlreichen Projekten zur nachhaltigen Energieversorgung in Afrika. Im Fokus stehen erneuerbare Energien wie Solarstrom, Biomasse und Kleinwasserkraft sowie Fragen der Energiespeicherung und Netzstabilität. Auch bereits abgeschlossene Projekte liefern wichtige Erkenntnisse für zukünftige Kooperationen. Gemeinsam mit afrikanischen Partnern werden technologische Lösungen entwickelt, die lokale Bedürfnisse und Umweltbedingungen berücksichtigen. 

 

Geplante gemeinsame Forschung im Bereich:

  • Katalysatorentwicklung für Biomasse-Valorisierung
  • Vorbereitung gemeinsamer Förderanträge und Seed-Funding-Initiativen

Institut:
Department of Chemical Engineering

Kontakt:
Prof. Dr. Manimagalay Chetty

Dauer:
geplante Kooperation

Partner:
Cape Peninsula University of Technology

Forschungsprojekt zur superkritischen Wasserreformierung von Abfällen zur Erzeugung biogener Gase, festen Kohlenstoffs und Wasserstoffs.

Institut:
Institute of Catalysis Research and Technology (IKFT)

Kontakt:
Dr. Moritz Wolf

Dauer:
Antrag eingereicht 2026

Partner:
University of the Free State (UFS)

Internationale Forschungskooperation zur Entwicklung von High-Entropy-Alloy-Katalysatoren für integrierte grüne Wasserstoffproduktion, -nutzung und -speicherung im afrikanischen Kontext.
Projekttitel:
CReaTE: Catalytic Reactions for the Transformation of Energy

Institut:
Institute of Catalysis Research and Technology (IKFT)

Kontakt:
Dr. Moritz Wolf

Dauer:
Pre-Proposal eingereicht 2026

Partner:
Egyptian Petroleum Research Institute, University of South Africa, University of Cape Town, Mangosuthu University of Technology

Geplante internationale Graduiertenausbildung und Forschungskooperation im Bereich nachhaltiger Energiekatalyse.
Projekttitel:
CITE: Catalytic Innovation for Tomorrow’s Energy – A South African-German Partnership

Institut:
Institute of Catalysis Research and Technology (IKFT)

Kontakt:
Dr. Moritz Wolf

Dauer:
Antragsskizze eingereicht 2025

Partner:
University of Cape Town

Gemeinsame Forschungsaktivitäten im Bereich nachhaltiger Katalyse mit Fokus auf:

  • Entwicklung und Charakterisierung von Katalysatormaterialien
  • Katalysatortests zur Biomasse-Valorisierung
  • Studierendenaustausch (Masterarbeit 2026)

Institut:
Discipline of Chemistry

Kontakt:
Prof. Dr. Holger Friedrich & Prof. Dr. Mzamo Shozi

Dauer:
laufende Kooperation

Partner:
University of KwaZulu-Natal

Gemeinsame Forschungsaktivitäten im Bereich nachhaltiger Katalyse mit Fokus auf:

  • Entwicklung und Charakterisierung von Katalysatormaterialien
  • Katalysatortests zur Biomasse-Valorisierung
  • Studierendenaustausch (Masterarbeit 2026)

Institut:
School of Chemistry

Kontakt:
A/Prof. Dr. Alisa Dorasamy

Dauer:
laufende Kooperation

Partner:
Durban University of Technology

Gemeinsame Forschung im Bereich Katalyse und nachhaltige Energietechnologien mit Fokus auf:

  • Entwicklung und Charakterisierung von Katalysatormaterialien
  • Katalysatortests zur CO₂-Valorisierung und Synthesegaschemie
  • Studierendenaustausch (Masterarbeit 2024, PhD-Austausch 2024 & 2026)

Institut:
Catalysis Institute

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Michael Claeys & Prof. Dr. Nico Fischer

Dauer:
laufende Kooperation

Partner:
University of Cape Town

CARE-O-SENE verbindet sieben wichtige deutsche und südafrikanische Projektpartner. Gemeinsam entwickeln sie optimierte Katalysatoren für die Produktion von grünem Kerosin. CARE-O-SENE wird eine Schlüsselrolle bei der nachhaltigen Transformation von Branchen wie der Luftfahrt spielen. Das Ziel ist es, die Produktion von grünem Kerosin als alternativen Kraftstoff wirtschaftlich attraktiver zu gestalten.  

Institut: Institut für Katalyseforschung  und -technologie (IKFT)  

Kontakt: Dr. Moritz Wolf  

Duration: 2022 - 2025  

Projektpartner: Projektpartner - CARE-O-SENE  

Webseite: Projektpartner - CARE-O-SENE  

Projektziele: Das Hauptziel dieses Projekts ist die Entwicklung und der Aufbau eines innovativen, intelligenten Überwachungssystems, das das Stromverteilungsnetz des äthiopischen Stromversorgers Ethiopian Electric Utility (EEU) mit Hilfe fortschrittlicher Mess- und Kommunikationstechniken und dem Internet der Dinge (IoT) überwachen kann. Die EEU steht vor großen Herausforderungen mit hohen technischen und kommerziellen Verlusten (~40%), veralteter Infrastruktur, fehlenden Echtzeitinformationen, Daten und Überwachungssystemen. Es sollen Stromsensoren entwickelt werden, die ihre Daten über weite Entfernungen mit der LoRa Modulation übertragen und Energy-Harvesting implementieren, um auch bei Stromausfällen Daten zu liefern. Die durch die Sensoren gelieferten Daten sollen der EEU dabei helfen die Stabilitätsprobleme des Netzes besser zu verstehen und bei Fehlern eine schnellere Lokalisierung ermöglichen.  

ITIV-Beteiligung: Das Projekt wird unter der Leitung des ITIV verwaltet. Der Entwurf und die Implementierung des Prototyps, des gesamten Systems, bestehend aus intelligenten Sensoren, Aufbau der Netzwerktopologie, LoRa-Gateways und des zentralen Servers werden zunächst in den Laborzentren des ITIV durchgeführt. Die Haramaya University wird in Zusammenarbeit mit der Ethiopian Electric Utility das entwickelte Überwachungssystem in der Stadt Harar testen.  

 

Kontakt :  Prof. Dr. rer. nat. Wilhelm Stork  

  Dauer: 2021 – 2023  

  Webseite: KIT - ITIV - Forschung & Veröffentlichungen - Projekte - Projekte Arbeitsgruppe Prof. Stork - Smart-e-Meter  

 Institut: ITIV Insitut für Technik und Informationsverarbeitung Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV)  

Die rasante Urbanisierung in Subsahara-Afrika transformiert Städte in einem beispiellosen Tempo und bringt sowohl Chancen als auch erhebliche Herausforderungen mit sich. Eine der Hauptherausforderungen ist die Belastung der Infrastruktur. Viele Städte kämpfen damit, ihre Infrastruktur schnell genug auszubauen, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Dies betrifft Straßen, öffentliche Verkehrsmittel, Wasserversorgung und Abwassersysteme. Die Bewältigung dieses schnellen Stadtwachstums ist eine enorme Aufgabe, und es müssen neue Wege der Stadtplanung entwickelt werden, um eine lebenswerte Umgebung für die Menschen in Subsahara-Afrika (SSA) zu schaffen. 

Das ITIV leitet ein Projekt, das Akteure aus Wissenschaft, Regierung, Infrastruktur und Stadtplanung zusammenbringt, um neuartige Ideen für die Stadt der Zukunft zu entwickeln. Das Hauptproblem ist der Mangel an Daten über den aktuellen Zustrom von Menschen in die städtischen Zentren. Die Rushhour ist kein Phänomen, das nur in der entwickelten Welt vorkommt. Die Bewegung von Menschen ist ein entscheidender Bereich der Stadtplanung. Für dieses Projekt werden zuverlässige Verkehrsdaten benötigt. Ihre Aufgabe ist es, aktuelle Produkte und Methoden zu analysieren und die am besten geeigneten für das Projekt zu finden. 

Aufgaben 

  • Analyse existierender Verkehrszählungsmethoden und -Sensoren 

  • Entwicklung eines Überwachungssystems für einen Stadtteil in Addis Abeba 

Voraussetzungen 

  • Motivation und Interesse am selbstständigen Lösen von technischen Problemen 

  • Interesse an Elektronik und Embedded Systems 

Dauer: Start 2024 

Institut: ITIV Institut für Technik der Informationsverarbeitung 

Kontakt: M.Sc. Markus Lehner 

Webseite: https://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/en/research/ladenburg-horizons/rasante-verstaedterung-monitoring-und-modellierung-der-urbanisierung-in-subsahara-afrika-2.html