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Humboldt-Regionalgruppe Karlsruhe-Pforzheim e.V.

Dt_Gesellschaft_der_Humboldtianer_e.V

Die Deutsche Gesellschaft der Humboldtianer gründete im Mai 2011 die Humboldt- Regionalgruppe Karlsruhe – Pforzheim e.V. Zweck des Vereins ist die Förderung des internationalen wissenschaftlichen und kulturellen Austauschs in der Bundesrepublik Deutschland. Die Regionalgruppe dient als Forum für ehemalige und derzeitige Stipendiaten und der Netzwerkförderung. Zum Sprecher der Gruppe wurde der Inhaber der Jean Monnet Professur Dirk Wentzel gewählt, Lehrstuhlinhaber für Europäische Wirtschaftsbeziehungen der Hochschule Pforzheim und Lehrbeauftragter am KIT. Stellvertreter sind Caroline Y. Robertson-von Trotha; Professorin und Direktorin des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT, Alexey Ustinov; Professor des DFG-Zentrums für Funktionelle Nanostrukturen (CFN) am KIT und Peter Henning; Professor für Informatik an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft. Die Regionalgruppe fördert den Austausch der Humboldtianer untereinander und bietet gegenseitige Hilfestellungen, wie bei der Integration internationaler Wissenschaftler und Reintegration deutscher Humboldtianer sowie den Dialog mit der Alexander von Humboldt-Stiftung und anderen Humboldtvereinigungen. Mehrmals jährlich veranstaltet die Regionalgruppe Karlsruhe-Pforzheim wissenschaftliche Vorträge hochkarätiger Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen für die interessierte Öffentlichkeit.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dirk Wentzel
Tel.: 07231 28-6293
E-Mail:
dirk.wentzel∂hs-pforzheim.de

Hochschule Pforzheim
Tiefenbronner Strasse 65
75175 Pforzheim

Impressionen Jahrestagung 2016 der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer (DGH) in Karlsruhe am KIT

Prof. C. Barner-Kowollik (ITCP)

Dr. Ioan Pop (PHI)

Prof. A. Ustinov (PHI)

Prof. Wernsdorfer (PHI)

Prof. D. Wenzel (Sprecher der Humboldt-Regionalgruppe Karlsruhe-Pforzheim)

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup

Prof. E. Aufderheide (Generalsekretär AvH)

Prof. Ustinov (PHI)

Prof. Dr. T. Hirth (Vizepräsident für Innovation und Internationales KIT)

Dr. E. Aufderheide, Prof U. Dorka

(v.l.) Prof. Robertson- von Trotha (ZAK) , Prof. Ustinov (PHI), Prof. Hirth (Vizepräsident am KIT)

Frau Tatjana Uhde, Prof. M. Uhde

Prof. A. Powell (AOC)

(v.l.) Prof. U. Dorka, Prof. A. Powell, Prof. D. Wenzel, Prof. E. Aufderheide, Prof. C. Barner-Kowollik

Frau Dr. P. Roth und Prof. D. Wentzel

Prof. Robertson-von Trotha (ZAK)

Frau Meri Uhlis Integrationsbeauftragte von der Stadt Karlsruhe

Prof. Ott (EnTechnon)

Tatjana Uhde

Prof. Alexey Ustinov (PHI)

Prof. T. Hirth (Vizepräsident für Innovation und Internationales KIT)

Prof. Dr. Dirk Wentzel (Sprecher der Humboldt-Regionalgruppe Karlsruhe-Pforzheim)

Frau Tatjana Uhde

v.l. Prof Ustinov, Prof. Wentzel, Prof. Hirth

v.l. Prof. Wentzel, Prof. Ustinov, Prof. Robertson-von Trotha

Prof. Robertson-von Trotha (ZAK)


Aktuelles

Veranstaltungen 2019

Pressemeldung der Alexander von Humboldt-Stiftung zum Anlass Alexander von Humboldt-Jahr 2019: Weitere Humboldt-Jahr Veranstaltungen unter der Website https://avhumboldt250.de

Veranstaltungen 2018

06. Dezember 2018 ab 10:30 Uhr: Workshop Threatened Researchers II: Science in Exile – Shared Responsibilities. Ort: Senatssaal des Präsidiumsgebäudes (Adolf-Würth-Gebäude, Geb. 11.30), Engelbert-Arnold-Str. 2, KIT-Campus Süd. Programm

02. Oktober 2018 ab 12:30 Uhr: 14. Humboldt-Tag am KIT. Venue: "Ballroom" Adenauerring 7, 76131 Karlsruhe, Campus South

Veranstaltungen 2017

30. November 2017 ab 19:00 Uhr: Humboldt-Vortrag: A glimpse into partial differential equations von Dr. Alberto Saldaña

 
Dr. Alberto Saldaña hält ein Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung für Nachwuchsforscher und forscht am KIT Institut für Analysis. Sein Gastgeber Prof. Dr. Wolfgang Reichel ist Professor an der Fakultät für Mathematik des Karlsruher Instituts für Technologie.

Ort: Gastdozentenhaus am KIT, Campus Süd, Engesserstr. 3, Karlsruhe.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit an einem informellen Abendessen (auf eigene Kosten) teilzunehmen, um im interdisziplinären Umfeld weiter zu diskutieren. Programm

27. Juli 2017: 13. Humboldt-Tag am KIT - Förderung international mobiler Forscher(innen). Ort: Geb. 11.30 Neuer Senatssaal, 3. Stock.

Veranstaltungen 2016

01. Dezember 2016 ab 19:00 Uhr: Humboldt-Vortrag: Quantum information processing using superconducting circuits von Dr. Ioan Pop. Ort: Gastdozentenhaus am KIT, Campus Süd, Engesserstr. 3, Karlsruhe. After the lecture there will be an opportunity to join our informal dinner and to network in a multi-disciplinary environment. This lecture is open to everybody interested in this topic. More Information

28.- 29. Oktober 2016 ab 13:00 Uhr: 9. Jahrestagung Deutsche Gesellschaft der Humboldtianer e.V.  in Karlsruhe. Ort: Senatssaal des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Engelbert-Arnold-Str. 2, Gebäude 11.30, Adolf-Würth Gebäude. Programm und ausführliche Informationen.

 

Bericht über die Jahrestagung 2016 der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer (DGH) in Karlsruhe am KIT

Veranstalter: Regionalgruppe Karlsruhe-Pforzheim in Kooperation mit dem International Scholar Welcome Office (IScO) des KIT

Vom 28.-29. Oktober 2016 fand die Jahrestagung der DGH erstmals in Karlsruhe statt. Veranstaltet wurde die Tagung von der Regionalgruppe Karlsruhe-Pforzheim in enger und bewährter Zusammenarbeit mit dem International Scholar Welcome Office (IScO). Die Regionalgruppe und das IScO arbeiten seit 2012 erfolgreich zusammen beim sog. Humboldt-Tag, der zu einer festen Einrichtung am KIT geworden ist und der jährlich sehr viele Humboldtianer und auch Vertreter der Stiftung zusammenbringt.

Das Motto der diesjährigen Jahrestagung lautete I3: Internationalisierung, Innovation und Integration. Mit diesem gemeinsam entwickelten Motto wollte die Regionalgruppe auf den humboldtschen Auftrag zu internationaler Forschung und Weltoffenheit hinweisen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Professor Dr. Dirk Wentzel, der auf die Entstehungsgeschichte des Mottos hinwies und die hieraus entstehenden Diskussionen aufzeigte. Danach folgte Prof. Dr. Thomas Hirth (Vizepräsident des KIT), der sich als langjähriger Partner der AvH präsentierte und der zugleich auf die besondere Innovationsfähigkeit des KIT und seine hochentwickelte internationale Vernetzung hinwies. Das KIT war zudem ein hervorragender Gastgeber, der der DGH seine besten Räumlichkeiten im frisch renovierten Senatssitzungssaal unentgeltlich zur Verfügung stellte. Dem Vizepräsidenten folgte der Sprecher der DGH, Prof. Dr. Uwe Dorka, der seine Begrüßung in gewohnter Weise dazu nutzte, auch einige nachdenkliche und aktuelle Betrachtungen vorzutragen: Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftspolitische Verantwortung sind im Sinne Humboldts untrennbar miteinander verbunden.

Nach der Einführung gab es den ersten kulturellen Höhepunkt der Veranstaltung: Tatjana Uhde aus dem Orchester Paris gab verschiedene Stücke auf dem Violoncello zum Besten und begeisterte die Gäste.

Die anschließende Podiumsdiskussion zum Thema I3 war fest in weiblicher Hand. Prof. Dr. Caroline Robertson-von Trotha, auch ein Gründungsmitglied der Regionalgruppe und Leiterin des Zentrums für angewandte Kulturwissenschaft (ZAK) am KIT, diskutierte mit Frau Prof. Dr. Ingrid Ott (Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik) und Frau Meri Uhlig, der Integrationsbeauftragten der Stadt Karlsruhe. Während Prof. Ott vor allem die ökonomische Seite der Integration unter dem Gesichtspunkt des Humankapitals analysierte, zeigte Frau Uhlig die Vielfalt und Komplexität der Integration auf. Sie erzählte auch von ihrer eigenen Lebensgeschichte: Als Kind von Einwanderern hatte sie es zu Schulabschluss, Universitätsabschluss und leitender Position in der Stadt Karlsruhe gebracht. Mit großer Leidenschaft warb sie für weitergehende Integrationsbemühungen und Weltoffenheit.

Dem sehr lebendigen Podium folgte ein weiterer kultureller Höhepunkt: Die zahlreichen Gäste nahmen in verschiedenen Gruppen an einer Führung durch das Karlsruher Schloss teil, wo ihnen die Geschichte des Markgrafen und des Schlosses sowie der „Fächerstadt Karlsruhe“, dem städtebaulichen Vorbild für Washington D.C., eingehend erläutert wurde.

Der traditionelle Höhepunkt der Jahrestagung war auch in diesem Jahr der sog. „Humboldt-Abend“. Im Gartensaal des Schlosses moderierte Prof. Dr. Alexei Ustinov aus der Regionalgruppe einen festlichen Abend, bei dem zuerst Prof. Dr. Dorka zu Wort kam und im Namen der Deutschen Gesellschaft die ca. 90 Gäste begrüßte und einlud. Danach kam der Vize-Präsident des KIT, Prof. Dr. Hirth, zu Wort, der sich sichtlich freute, die Humboldtianer in „Karlsruhes guter Stube“ begrüßen zu dürfen.

Eine sehr bewegende Ansprache hielt Dr. Enno Aufderheide, Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung. Dr. Aufderheide berichtete primär von der Philipp Schwartz-Initiative zur Unterstützung verfolgter Wissenschaftler, die leider derzeit alle Hände voll zu tun habe angesichts von Verfolgung und Krieg weltweit.

Dem Generalsekretär folgte Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, der sehr persönliche und zugleich humorvolle Worte über die Humboldtianer fand, die doch allesamt recht wichtige Wissenschaftler seien, aber doch so „normal und bodenständig“ und keinesfalls eine „geschlossene Gesellschaft“. Dr. Mentrup lobte auch das Generalthema der Tagung „I3“ und verwies auf die großen Integrationsbemühungen und Erfolge der Stadt Karlsruhe.

Der absolute Höhepunkt des Abends – und vermutlich der gesamten Tagung – waren dann die musikalischen Darbietungen vom Leiter der Musikhochschule Karlsruhe, dem Konzertpianisten Prof. Dr. Michael Uhde (Piano), und seiner Tochter Tatjana (Violoncello). Prof. Uhde, der trotz des Geburtstages seines Sohnes David und einer Verpflichtung in München mit der ganzen Familie angereist war (inklusive des neugeborenen Enkelkindes) und Tatjana verwandelten den Humboldt-Abend in einen Konzert-Abend der absoluten Extraklasse! Der festliche Rahmen im Schloss sowie eine sehr gute Verpflegung mit badischer Küche und badischem Wein rundeten den Abend bestens ab.

Der Samstagmorgen stand im Zeichen des wissenschaftlichen Kolloquiums „Woran forschen Humboldt-Stipendiaten aus der Region“: Es ging also um das „I aus Innovation“! Zunächst referierte der aktuelle Humboldt-Professor Dr. Wolfgang Wernsdorfer zum Thema „Die Welt der Quanten-Nanomagnete“. Professor Wernsdorfer ist gerade aus Grenoble ans KIT gewechselt. Seinem Vortrag folgte der Sofja Kovalevskaja-Preisträger Dr. Ioan Pop, der gerade aus Yale ans KIT kam, mit einem Beitrag zum Thema „Die Welt der experimentellen Physik“. Beide Vorträge waren faszinierend für das Publikum und zeigten einen Einblick in die aktuellsten Forschungsbemühungen der Physik.

Nach der Kaffeepause stand das Kolloquium eindeutig im Zeichen von Integration. Dr. Petra Roth (IScO) berichtete von der Philipp-Schwartz-Initiative am KIT und spannte damit einen Bogen zu den Ausführungen des Generalsekretärs Dr. Aufderheide am Vorabend im Schloss. Dem folgte ein verfolgter Wissenschaftler, der durch die PSI gefördert wird und der einen unglaublich bewegenden Bericht vortrug über seine Flucht und über die Beweggründe hierzu. Der geschätzte Kollege darf aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt werden. Mehrere Teilnehmer im Senatssitzungssaal mussten teilweise mit den Tränen kämpfen.

Als Abschluss der Tagung hatten die Organisatoren ganz bewusst einen besonderen Höhepunkt gewählt. Frau Prof. Dr. Annie Powell erhielt eine Danksagung dafür, dass sie bereits für zehn Humboldtianerinnen und Humboldtianer als Gastgeberin in Ihrer Zeit als Professorin am KIT betreut hatte. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Christopher Barner-Kowollik, der ebenfalls schon sieben Mal als Gastgeber fungierte. In einer mitreißenden Rede würdigte er den unglaublichen internationalen „Spirit“ und die Begeisterung Annie Powells: In der Tat sind die Gastgeber die wichtigste Verbindung zwischen der Stiftung und dem Stipendiaten – und die wichtigste Bedingung für den Erfolg der Forschung.

Am Ende der Tagung und zur Überleitung in die Mitgliederversammlung ergriff noch einmal Prof. Wentzel das Wort. Er bedankte sich herzlichst bei allen Teilnehmern und Referenten, bei der Humboldt-Stiftung und beim KIT, bei der Regionalgruppe und bei der Stadt Karlsruhe und bei seinem Mitarbeiter Peter Vogel. Ganz besonders lobte er jedoch den großartigen Einsatz des International Scholars and Welcome Office-Teams, welches zum Erfolg der Tagung maßgeblich beigetragen hat.

27. Oktober 2016 ab 12:30 Uhr: 12. Humboldt-Tag am KIT - Förderung international mobiler Forscher(innen). Ort: Geb. 11.30 Neuer Senatssaal, 3. Stock.

12. Mai 2016 ab 19:00 Uhr: Humboldt-Vortrag: Resilience assessment for the road networks under the earthquake and landslide risks von Professor Dr. H. Sebnem Düzgün, Professor at the Middle East Technical University, in Ankara, Turkey. Ort: Zum kleinen Ketterer, Adlerstr. 34, 76133 Karlsruhe.
Professor Düzgün has a Humboldt Georg Forster Fellowship for experienced researchers that allows her to stay in Karlsruhe for one year.  Dr. Düzgün is a Professor at the Middle East Technical University, Ankara, Turkey, Department of Mining Engineering. After the lecture there will be an opportunity to join our informal dinner and network in a multi-disciplinary environment. This lecture is open to everybody who is interested in this topic. So please feel free to pass on the information in your academic network to people who might be interested. Invitation

Veranstaltungen 2015

5. November 2015 um 19:00 Uhr: Humboldt-Vortrag: Fuel cells for clean energy von Professor Aimy Bazylak, PhD, PEng, Canada Research Chair in Thermofluidics for Clean Energy an der University of Toronto, Associate Professor, Dept. of Mechanical Engineering, Associate Director, Institute for Sustainable Energy, Associate Director, NSERC CREATE Program in DGRC. Ort: Gastdozentenhaus am KIT, Kaminzimmer, Campus Süd, Engesserstr. 3, Karlsruhe.

1. August 2015: There and back again: Two Humboldt Fellows at once join FLUTE at KIT

 
  
[links nach rechts] G. Niehues, M. Tani, S. Funkner am FIR Center der Fukui Universität (FU) in Japan und Humboldt Fellows mit ihrem Humboldtian-Mentor E. Bründermann and der FLUTE Facility

Vor kurzem traten Gudrun Niehues und Stefan Funkner der Abteilung des Humboldtianers Erik Bründermann am KIT für ihre Forschungsprojekte bei, die in Zusammenarbeit mit ihrem ehemaligen Gastgeber Prof. Masahiko Tani, Direktor des Research Center for Development of Far-Infrared Region (Universität Fukui in Japan), durchgeführt werden. Beide Forscher, die über eine langjährige Expertise auf dem Gebiet der Terahertz(THz)-Spektroskopie verfügen, haben sich entschieden, ihre Forschungsprojekte an der neuen Beschleunigeranlage FLUTE fortzusetzen. Während ihres Aufenthaltes in Japan arbeitete G. Niehues an der Entwicklung spektroskopischer Systeme, die für polarisierungsempfindliche Messungen im THz-Regime konzipiert wurden [1], während S. Funkner ein neues Experiment für die nicht-lineare Raman-Spektroskopie mit Pikosekundenpulsen für THz-Frequenzen konstruierte [2]. Für ihre Arbeit am KIT unterstützt die Humboldt-Stiftung beide Forscher mit einem Feodor-Lynen-Rückkehrstipendium. Die beiden Stipendiaten werden auch vom International Scholars & Welcome Office des KIT und von Prof. Dirk Wentzel, Sprecher der Regionalgruppe Karlsruhe-Pforzheim der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer, und von ihrem Humboldt-Mentor Erik Bründermann, der sich für die Förderung der Zusammenarbeit in Forschung und Bildung mit Japan einsetzt. Beide Fellows werden das Femtosekunden-Lasersystem der FLUTE-Anlage nutzen. Gudrun Niehues hat sich zum Ziel gesetzt, Single-Shot elektrooptische Techniken für smarte Materialien zu entwickeln. Stefan Funkner hat sich zum Ziel gesetzt, nicht-lineare und ultraschnelle Messtechniken voranzutreiben.

[1] G. Niehues, S. Funkner, D. S. Bulgarevich, S. Tsuzuki, T. Furuya, K. Yamamoto, M. Shiwa, and M. Tani, A matter of symmetry: terahertz polarization detection properties of a multicontact photoconductive antenna evaluated by a response matrix analysis, Opt. Express, 2015, 23, 16184-16195.
[2] S. Funkner, K. Saito, G. Niehues, Y. Yazawa, T. Furuya, K. Yamamoto, and M. Tani, Utilization of chirped laser pulses to measure stimulated Raman scattering of organic liquids in the terahertz regime, Appl. Phys. Lett., 2014, 105(2), 021103.

07. Mai 2015 um 12:30 Uhr: 11. Humboldt-Tag am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ort:  Campus Süd, im Neuen Senatssaal 3.OG, im Gebäude 11.30 (Präsidium)

26. März 2015 um 19:00 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. rer. nat. habil. Peter Henning, Professor für Informatik an der Hochschule Karlsruhe sowie Professor für Information Business Technology an der Steinbeis-Hochschule Berlin: Education 2.0: Research trends and global development of technology enhanced learning. Ort: Gastdozentenhaus am KIT, Kaminzimmer, Campus Süd, Engesserstr. 3, Karlsruhe.

 
Ausgehend von Kennzahlen zu Wachstum(sraten) des Internets und der Hervorhebung der Digitalisierung in der Kommunikation unterstrich er die Bedeutung der Digitalisierung. Im Folgenden erläuterte er verschiedene Formen des Technologie-gestützten Lernens und diskutierte deren Bedeutung und mögliche zukünftige Entwicklung. Eine der diskutierten technologiegestützten Lernformen war das sogenannte "Massive(ly) Open Online Course"-Format, in dem Tausende von Studenten aufgezeichnete Vorlesungen (MOOC) streamen. Auch wenn das Phänomen der MOOCs in den letzten zwei Jahren viral wurde, prognostiziert Professor Henning alles andere als eine glänzende Zukunft für MOOCs, da ihnen einige wichtige Eigenschaften eines guten, technologiegestützten Lernformats fehlen. Zum Abschluss des Vortrags mit Visionen vom technologiegestützten Lernformen eröffnete Professor Henning die Diskussion für das interessierte Publikum. Da das Thema und die Präsentation hochinteressant waren, wurde viel diskutiert und die Diskussion ging während des Abendessens weiter.
Nach dem Abendessen wurden noch letzteFragen besprochen, bevor das Get-Together begann. Dann war es an der Zeit Abschied zu nehmen, auch von Christian Rembe, eines der Gründungsmitglieder der Alexander von Humboldt-Regionalgruppe Karlsruhe-Pforzheim, der die Regionalgruppe verlässt.

Veranstaltungen 2014

17. Juli 2014, 12:30-18:00 Uhr: 10. Humboldt-Tag. Ort: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Adenauerring 7, Festsaal des Studentenwerks.

07. Mai 2014 um 19:30 Uhr: Vortrag von Dr. Christian Rembe, Physiker und Leiter Entwicklung bei Polytec Schwingungen in der Natur und Technik mit Licht messen (Measuring vibrations in nature and technology with light). Ort: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Adenauerring 2, Gebäude 50.20 in Raum 005.