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Europa bewegt sich - ERASMUS-Regionalkonferenz

Am 22. Juni 2012 fand am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Karlsruhe die ERASMUS-Regionalkonferenz zum Thema "Europa bewegt sich" statt.
Regionalkonferenz
ERASMUS-Regionalkonferenz
Karriereförderlichkeit
Panel zur Karriereförderlichkeit
International Students Day
International Students Day
Festakt - Sprecher
Festakt
Studierende
Interessierte Studierende
Klaus von Trotha
Klaus von Trotha, Minister a.D.
Jazz-Big-Band
Jazz-Big-Band des Karlsruher Helmholtz-Gymnasiums
Kurz vor dem Start des Luftballon-Wettbewerbs
Gleich geht's los!
Luftballon-Wettbewerb
Luftballon-Wettbewerb
Unsere Helfer/-innen
Ein großes Danke schön an unsere Helfer/-innen!

Das ERASMUS-Mobilitätsprogramm der Europäischen Union feiert in diesem Jahr sein 25. Jubiläum; am 15. Juni 1987 wurde das Programm in Brüssel initiiert und entwickelte sich seitdem zu dem europäischen Erfolgsschlager schlechthin. Dies feierten rund 250 KIT-Mitarbeiter und -Studierende sowie Vertreter aus Hochschule, Wirtschaft und Politik, ERASMUS–Alumni und Studierende anderer Hochschulen am 22. Juni mit einer ERASMUS-Regionalkonferenz und einem International Students Day am KIT.

Seit Initiierung des Programms konnten über 2,5 Mio. Studierende einen Studienaufenthalt in einem europäischen Land durchführen und ihren akademischen und persönlichen Horizont erweitern. Das Programm wurde dabei kontinuierlich weiterentwickelt und beschränkt sich längst nicht mehr nur auf den Studierendenaustausch, sondern fördert auch die Kooperation zwischen europäischen Hochschulen sowie den Austausch von Dozenten und Verwaltungspersonal. Bisher haben rund 250.000 Dozenten mit diesem Programm einen Auslandsaufenthalt durchgeführt.

ERASMUS wurde jedoch nicht nur gefeiert, sondern durchaus auch kritisch betrachtet. Die Konferenzteilnehmer waren dazu eingeladen, in zwei Podiumsdiskussionen über Stärken und Schwächen des Programms zu diskutieren.
Zum einen ging es um die Frage, ob das Programm dem an ihn gestellten Anspruch gerecht werden kann, möglichst vielen Studierenden eine qualitativ hochwertige Studienerfahrung im Ausland zu vermitteln. Masse – oder doch Klasse? In der angeregten Diskussion kristallisierte sich heraus, dass die Masse sich als Katalysator für die Klasse erweist. Der Auftrag, möglichst vielen Studierenden ein Auslandsstudium zu ermöglichen, zwingt die Hochschulen zu mehr Effizienz im Bereich der Curricula-Gestaltung, Anerkennungsfragen und Internationalisierung.
Zum anderen wurde in der zweiten Diskussionsrunde über die Karriereförderlichkeit von Auslandsaufenthalten debattiert. Das mit Vertretern aus Wirtschaft, Career-Center und Hochschule international besetzte Panel war sich darüber einig, dass gerade die im Rahmen von Praktika gesammelten Auslandserfahrungen berufsqualifizierend sind. Besonders hervorgehoben wurde, dass ein Auslandspraktikum mindestens 6 Monate betragen sollte.

Studierende konnten sich beim International Students Day über ein Studium oder Praktikum im europäischen Ausland sowie über aktuelle Austauschmöglichkeiten informieren.Vertreter von zehn Partnerhochschulen des KIT stellten ihre Hochschule und das Studiensystem in ihrem Land vor. Weitere Informationen aus erster Hand gab es von KIT-Studierenden, die gerade eben erst ihren Auslandsaufenthalt beendet hatten, an den Regionen-Ständen.

Höhepunkt der Veranstaltung war der Festakt zum 25. Jubiläum des ERASMUS-Programms mit der Festrede von Herrn Klaus von Trotha, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg a.D.
Der Film "1 Jahr im Ausland" begeisterte die Zuschauer mit einer nicht ganz ernsten Sicht auf das ERASMUS-Programm.
Anschaulich zeigte Dr. Markus Symmank, Leiter des Referates ERASMUS Mobilität beim DAAD, wie ein Aufenthalt im Ausland das Leben und die Karriere positiv beeinflussen können. Viele der ERASMUS-Alumni sind nun dank ihrer interkulturellen Erfahrungen erfolgreich in Führungspositionen in der Wirtschaft.
In kurzen Statements stellten ERASMUS-Akteure ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Programm eindrucksvoll dar. Herr Prof. Quint, Prof. für Elektrotechnik an der Hochschule für Technik Karlsruhe, beschrieb seine positiven Erfahrungen beim Aufbau einer ERASMUS-Partnerschaft mit Temesvar in Rumänien. Philipp Schäfer, Maschinenbaustudent am KIT, erzählte anschaulich und begeisternd von seinem Aufenthalt an der Polytecnica Madrid, Spanien. Frau Dr. Katarzyna Schubert-Panecka vertrat die Sicht einer ERASMUS-Alumni, deren Lebensweg durch das Programm stark geprägt ist. Ursprünglich aus Polen stammend ist sie heute am ZAK am KIT tätig und lebt mit ihrer binationalen Familie in Deutschland.
Umrahmt wurde der Festakt von der Jazz-Big-Band des Helmholtz-Gymnasiums Karlsruhe, unter deren jungen Ensemble-Mitgliedern sich bestimmt schon der eine oder andere ERASMUS-Studierende von morgen vorstellte.

Auch der Luftballon-Wettbewerb, bei dem alle Teilnehmende sich beteiligten, war ein voller Erfolg. Das International Students Office des KIT erhielt bereits 6 der Ballonkarten zurück. Die weiteste Reise legte ein Ballon zurück, der bis nach Bayern flog. Die Gewinner erhalten bald ein kleines Geschenk per Post und auch diejenigen, die das Kärtchen zurückgesendet haben, werden nicht leer ausgehen.

Im Folgenden finden Sie Informationen zur und Impressionen von der Veranstaltung:

 

Für Rückfragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Andrea Morlock-Scherm – Telefon +49.721.608.44911 – eMail: erasmusconference∂intl.kit.edu

Beim DAAD ist für Rückfragen erreichbar: Kerstin Tanović – Kennedyallee 50 – 53175 Bonn – Telefon +49.228.882.8684 – Fax +49.228.882.555 – eMail: tanovic∂daad.de