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Hochrangige französische Regierungsmitglieder auf deutsch-französischem Gemeinschaftsstand

Das KIT ist Ende Mai mit sieben großen französischen und deutschen Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft auf der Messe Viva Technology in Paris aufgetreten. Thema des Gemeinschaftsstandes waren Kooperationen zum Thema „Industrie der Zukunft – Industrie 4.0“ vorgestellt.


Dr. Manuella Werp von der Dienstleistungseinheit Internationales des KIT und Philippe Viot vom Innovationsmanagement der Arts et Métiers Paris Tech vertraten das gemeinsame Institut der beiden Einrichtungen, das French-German Institute for Industry of the Future. Gemeinsam mit dem Institut Mines-Télécom (IMT), der Technischen Universität München (TUM), der Universität Passau, der INSA Lyon, der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer und der Deutsch-Französischen Hochschule wurde Know-how, Kooperationen, Initiativen und Start-ups auf dem Stand "Espace Franco-Allemand pour l'Industrie du Futur/Deutsch-Französischer Hub – Industrie 4.0" präsentiert. Im Blickpunkt standen dabei Artificial Intelligence for the Industry of the Future, Big Data, Industrial Blockchain, Additive Manufacturing, Augmented and Virtual Reality, Internet of Things, Process Optimisation, Predictive Maintenance und Cyber-Security. Zwei Start-ups des KIT, die Ineratec GmbH und die Kinemic GmbH, stellten ebenfalls aus.

Der Gesandte der Deutschen Botschaft in Frankreich, Pascal Hector, der Botschaftsrat der Französischen Botschaft in Berlin, Jean-Jacques Pierrat, sowie die ehemalige Präsidentin der DFH und Sonderbeauftragte, Patricia Oster-Stierle, eröffneten den Gemeinschaftsstand.

Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly und der Staatssekretär für Digitales beim Französischen Premierminister, Mounir Mahjoubi, besuchten in Anwesenheit des Direktors der Arts et Métiers, Laurent Champaney, auf dem Gemeinschaftstand das Start-up Holomake der Arts et Métiers, das innovative Augmented-Reality-Assistenz-Tools bietet.

Auch Frankreichs Minister für Wirtschaft und Finanzen, Bruno Lemaire, kam zu dem Stand, um mit fünf deutschen und französischen Start-ups zu diskutieren, unter anderem mit dem Start-up des KIT Kinemic, das industrietaugliche Gestensteuerung bietet. Ins Gespräch kam er zudem mit Professor Dr. Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales des KIT, und Philippe Jamet, Directeur Général des Institut Mines Telecom.

Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs sehen in der globalen digitalen Transformation eine große Chance, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und damit Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern. Darum wird sich auch das 6. Forum zur deutsch-französischen Forschungskooperation drehen, das am 19. Juni in Berlin stattfindet.