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Deutsch-russische Forschergruppe am KIT erhält dreijährige Förderung

Helmholtz - RSF
Helmholtz-Gemeinschaft - RSF

Die Helmholtz-Gemeinschaft und die Russian Science Foundation (RSF) haben für ihr Förderprogramm „Helmholtz-RSF Joint Research Groups“ die ersten sechs gemeinsamen Forschergruppen ausgewählt. Unter ihnen ist die Karlsruhe-Russian Astroparticle Data Life Cycle Initiative, die Dr. Andreas Haungs am KIT koordiniert.

In der Astroteilchenphysik müssen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre hochdetaillierten Beobachtungen untereinander austauschen können, um komplexe Prozesse im Universum zu untersuchen und besser zu verstehen. Ziel der Karlsruhe-Russian Astroparticle Data Life Cycle Initiative ist es, ein breites Spektrum an Daten hochenergetischer kosmischer Strahlung öffentlich zur Verfügung zu stellen. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher an der Lomonossov-Universität Moskau und am KIT werden zu diesem Zweck ein gemeinsames Datenportal zweier unabhängiger Observatorien aufbauen. Ansprechpartner am KIT ist Andreas Haungs, Sprecher des Programms „Matter and the Universe“ am KIT.

Die „Helmholtz-RSF Joint Research Groups“ bauen auf einer Partnerschaft der Helmholtz-Gemeinschaft und der Russian Science Foundation auf. Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Forschungsgruppen liegt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in beiden Ländern. Für eine Laufzeit von drei Jahren erhalten die Gruppen jeweils eine Förderung von bis zu 130.000 Euro pro Jahr aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft sowie einen Förderbetrag in gleicher Höhe von RSF.

Die erste von insgesamt drei Ausschreibungsrunden erfolgte auf den beiden Gebieten „Biomedicine“ und „Information and Data Science“ (Pressemitteilung). Drei Runden sind geplant. Darin werden jeweils sechs bilaterale Projekte ausgewählt. Die Bewerbungsfrist für die zweite Ausschreibungsrunde endet am 30. November 2017 und umfasst die beiden Themengebiete „Climate Research“ sowie „Energy Storage and Grid Integration“. Die letzte Ausschreibung im Jahr 2019 soll schließlich die Themengebiete „Materials and Emerging Technologies“ sowie „Structure and Dynamics of Matter“ umfassen.