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Aufenthaltserlaubnis für Wissenschaftler

Aufenthaltserlaubnis

Sofern Sie beabsichtigen, sich länger als drei Monate in Deutschland aufzuhalten, muss grundsätzlich eine Aufenthaltserlaubnis bei der zuständigen Ausländerbehörde beantragt werden. Als Staatsangehöriger von Australien, Kanada, Israel, Japan, Neuseeland, der Republik Korea oder den USA werden Sie nicht im Besitz eines Visums sein, da Staatsangehörige dieser Länder kein Visum benötigen, um nach Deutschland einzureisen. Der Antrag auf Erteilung der Aufenthaltserlaubnis ist jedoch auch für diesen Personenkreis in jedem Fall innerhalb der ersten drei Monate nach der Einreise zu stellen. Wir empfehlen den Antrag frühestmöglich einzureichen. Zur Beantragung der Aufenthaltserlaubnis sollten folgende Dokumente vorgelegt werden können:

  • Ausgefülltes Antragsformular (erhältlich bei IScO)
  • Gültiger Reisepass
  • Ein biometrisches Passbild
  • Bescheid über die Bewilligung des Stipendiums, Arbeitsvertrag oder Mitteilung eines KIT-Institutes über Dauer und Zweck ihres Aufenthaltes (einschließlich Angaben über den monatlichen Verdienst)
  • Nachweis über das Bestehen ausreichenden Krankenversicherungsschutzes in Deutschland
  • Sofern Ehepartner / Kinder vorliegen: beglaubigte deutsche oder englische Übersetzungen der Heirats-und Geburtsurkunden
  • Die Anmeldebestätigung des Einwohnermeldeamtes
  • Mietvertrag oder Wohnraumbestätigung

Für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis wird in der Regel eine Gebühr verlangt. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach Ihrem Aufenthaltsstatus.

Es empfiehlt sich in jedem Fall, mit uns vor der Beantragung der Aufenthaltserlaubnis in Kontakt zu treten. Wir werden versuchen, den bürokratischen Aufwand bei der Antragstellung für Sie auf ein Minimum zu reduzieren.


Aufenthaltserlaubnisse für Wissenschaftler

Sofern der zuständigen Ausländerbehörde die oben genannten Dokumente vollständig vorliegen, stellt die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis in der Regel kein Problem dar.

Aufenthalte von Wissenschaftlern werden regelmäßig gemäß den Vorgaben des § 18 Aufenthaltsgesetz behandelt. Dies stellt die relevante gesetzliche Norm für Aufenthalte in Deutschland dar, die insbesondere im Zusammenhang mit einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis stehen. In den meisten Fällen ist die so erteilte Aufenthaltserlaubnis absolut ausreichend.

Für Wissenschaftler besteht jedoch grundsätzlich auch die Möglichkeit, eine sogenannte „Aufnahmevereinbarung zur Durchführung eines Forschungsvorhabens" mit dem KIT abzuschließen. Diese Vereinbarung dient dann als Grundlage, um eine Aufenthaltserlaubnis nach § 20 Aufenthaltsgesetz zu erhalten.

Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 20 Aufenthaltsgesetz beinhaltet einige Besonderheiten, die für Forscher von großem Nutzen sein können. Zum Beispiel können Inhaber des Aufenthaltstitels nach § 20 Aufenthaltsgesetz ihren Forschungsprojekten für eine Dauer von bis zu 3 Monaten auch in anderen Ländern der Europäischen Union (außer Großbritannien und Dänemark) nachgehen, ohne dort eine gesonderte Aufenthaltserlaubnis beantragen zu müssen. Ehepartner von Inhabern eines Aufenthaltstitels nach § 20 Aufenthaltsgesetz müssen bei der Beantragung eines Visum zur Familienzusammenführung außerdem keine grundlegenden Deutschkenntnisse vorweisen können. Auch der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt ist für Ehepartner von Inhabern dieses Titels stark erleichtert.

Bitte kontaktieren Sie uns, sofern Sie den Erhalt eines Aufenthaltstitels nach § 20 Aufenthaltsgesetz beabsichtigen. Auf diesem Wege können wir nicht nur Ihre genauen Erfordernisse erörtern, sondern auch ggfs. den Abschluss einer Aufnahmevereinbarung zur Erteilung des Aufenthaltstitels in die Wege leiten.