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Wissenswertes über die Personalmobilität von Lehrenden und Hochschulmitarbeitern

mit Erasmus+

Informationsflyer des DAAD

Informationsflyer des DAAD

ERASMUS+ Dozenten- und Personalmobilität

Im Rahmen des ERASMUS+-Programms der Europäischen Union fördert das KIT Gastdozenturen sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von akademischem und nicht-akademischem Hochschulpersonal an europäischen Partnerhochschulen (und Unternehmen).

Ziel dieser Maßnahmen ist es, durch den Erfahrungsaustausch innerhalb des europäischen Hochschulraumes die Internationalisierung der Hochschulen zu unterstützen.

 

1. Was wird gefördert?

  • Mobilitäten zu Unterrichtszwecken/kurze Gastdozenturen (STA)
  • Mobilitäten zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT) für nicht-wissenschaftliches Personal und Dozenten:
    • Work-Shadowing, individuell organisierte Trainingsaufenthalte bei Kollegen mit vergleichbaren Aufgabengebieten an ERASMUS-Hochschulen
    • Staff-Weeks, festes Programmangebot von ERASMUS-Hochschulen zum Erfahrungsaustausch und Kennenlernen anderer Hochschulsysteme
  • Auslandsaufenthalte von Dozenten und Hochschulpersonal zu Fortbildungszwecken in Unternehmen, z. B. zur Entwicklung oder zum Erwerb von neuen und innovativen Lern- und Lehrpraktiken (individuell zu planen)
  • Einladungen von europäischen Unternehmensvertretern zum Zwecke des Unterrichts an das KIT (individuell zu planen)

Dauer:

Die Mobilitäten müssen mind. 2 Arbeitstage /Aufenthaltstage (ohne Reisetage), aber maximal eine Woche umfassen. Bei Dozentenmobilitäten zu Unterrichtszwecken sind mind. 8 Unterrichtsstunden pro Woche vorgeschrieben. Aufgrund der limitierten Mittel am KIT wird eine Förderung individuell festgelegt.

 

Informationen zu aktuell angebotenen Staff-Weeks finden Sie hier und unter http://staffmobility.eu/ (Versuchsphase IMOTION).

 

2. Wer wird gefördert?

Mitarbeiter des KIT aus Verwaltung und Wissenschaft

  • Mobilität zu Unterrichtszwecken (STA):
    • Professoren und Dozenten mit vertraglichem Verhältnis zur Hochschule
    • Lehrbeauftrage mit Werkverträgen
    • Emeritierte Professoren und pensionierte Lehrende
    • Wissenschaftliche Mitarbeiter
       
  • Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT), Personal aus:
    • Allgemeiner und technischer Verwaltung
    • Bibliothek
    • Fachbereichen/Fakultäten
    • Finanzwesen
    • Internationales
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Studienberatung
    • Weiterbildung
       

Eine Sonderförderungen für Mitarbeiter mit Behinderungen sowie alleinerziehende Mitarbeiter mit Kindern ist möglich.

 

3. Was umfasst die Förderung?

Der durch das Programm gewährte Mobilitätszuschuss dient der Deckung von Fahrt- und Aufenthaltskosten. Er berechnet sich am KIT nach den Vorgaben des Landesreisekostengesetzes. Die maximale Höhe des Mobilitätszuschusses ist in den folgenden Tabellen wiedergegeben.

 

Fahrtkosten

Die Berechnung des Mobilitätszuschusses für die Fahrtkosten erfolgt mit Hilfe des Distance-Rechners der EU. Detaillierter Informationen können Sie der folgenden Tabelle entnehmen. Für die EU-Länder gilt in der Mehrheit der Fälle die Entfernungsgruppe 500 – 1.999 km. Dies entspricht einem maximalen Betrag von 275 Euro für die gesamte Fahrt (hin und zurück).

Einfache Entfernung gem. Distanzrechner Maximal mögliche Förderung (pro Teilnehmer, Hin- und Rückfahrt)
< 100 km entfällt
100 - 499 km 180 EUR
500 - 1.999 km 275 EUR
2.000 - 2.999 km 360 EUR
3.000 - 3.999 km 530 EUR
4.000 - 7.999 km 820 EUR
8.000 km und mehr 1.100 EUR

 

​Aufenthaltskosten

Die maximale Höhe des Mobilitätszuschusses je Aufenthaltstag wird nach Ländergruppe berechnet.  

Zielland Förderung (pro Tag)
Dänemark, Großbritannien, Irland, Niederlanden, Schweden 160 EUR
Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Zypern 140 EUR
Lettland, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Portugal, Slowakei, Spanien sowie für Deutschland im Fall von eingeladenem Unternehmenspersonal 120 EUR
Estland, Kroatien, Litauen, Slowenien 100 EUR

 

Bitte beachten Sie:
Je nach Mittellage behält sich das IStO vor, die Auszahlung zu deckeln. Unter Umständen ist dann eine Komplementärfinanzierung durch das Institut oder die Dienststelle notwendig.
 

4. Wohin kann man gehen?

In allen in der Tabelle genannten Ländern sind ERASMUS-Aufenthalte möglich.

Bei Dozentenmobilität (STA) sollte der Austausch vertraglich vorgesehen sein. Dies bedeutet, es muss ein Abkommen zwischen dem KIT und der Zielhochschule vorliegen. Hier finden Sie die Partnerhochschulen des KIT.

Bei Mitarbeitermobilität (STT) muss kein Abkommen vorliegen.

 

5. Wo und wann wird der Antrag gestellt?

Sollten Sie Interesse an einer Personalmobilität haben, setzen Sie sich bitte direkt mit dem IStO in Verbindung. Wir versuchen selbstverständlich, Ihnen bei der Kontaktaufnahme mit der Partnerhochschule behilflich zu sein und gegebenenfalls bestehende Verträge zu ergänzen. Kontakte zu Unternehmen müssen Sie allerdings selbst herstellen.

Die Bewerbungen sind laufend möglich und werden entsprechend der Mittellage bedient. Daher ist eine frühzeitige Planung und Information des IStO empfehlenswert.

Für die eigentliche Antragstellung müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

Bitte beachten Sie, dass die Mobilitätsvereinbarung auch von der Partnerhochschule unterschrieben werden muss. Lassen Sie dem IStO vor Beginn Ihres Aufenthaltes eine von allen Parteien unterschriebene Kopie zukommen.

 

6. Welche weiteren Pflichten sind zu erfüllen?

Reichen Sie bitte Ihre Reiseunterlagen bei der Reisekostenstelle ein mit dem Hinweis auf Finanzierung durch das IStO. Spätestens 4 Wochen nach Abschluss der Reise sind folgende Dokumente im International Students Office einzureichen:

 

Detailliertere Informationen über den Ablauf entnehmen Sie bitte unserer Checkliste.

Für weitere Informationen können Sie die DAAD-Programm-Seite besuchen oder Frau Dr. Julia Johnsen kontaktieren.