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Nach dem Taifun: Hilfe für die Stadt Tacloban

Benefizveranstaltung am KIT: Spenden für den Wiederaufbau der Universität in Tacloban – wissenschaftliche Vorträge zu tropischen Wirbelstürmen und Schadensanalysen

Der Super-Taifun Haiyan hat schwere Schäden auf den Philippinen verursacht. Zu den am stärksten betroffenen Regionen zählt die Insel Leyte mit der Großstadt Tacloban, in der mehr als 220.000 Menschen leben. Über Fakten zur Katastrophe – vom Entstehen von Wirbelstürmen bis zur Schadensanalyse – informieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT bei einer Benefiz-Veranstaltung am Dienstag, 19. November, um 19.30 Uhr am KIT-Campus Süd (Redtenbacher-Hörsaal, Geb. 10.91), zu der interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.

Bei der Veranstaltung, die das KIT-Zentrum Klima und Umwelt organisiert, wird um Spendengelder für den Wiederaufbau der Universität in Tacloban (University of the Philippines Visayas – Tacloban College) gebeten.

Der Geograf Jürgen Christmann arbeitete vor seinem Wechsel ans Institut für Geographie und Geoökologie/WWF-Auen-Institut des KIT fünf Jahre als Berater für Geographische Informationssysteme und Fernerkundung an einer Universität in Tacloban. Bei der Veranstaltung berichtet er in einem Bildervortrag über die Katastrophenanfälligkeit der Philippinen – und über seine persönliche Verbundenheit mit Land und Leuten.

Der Meteorologe Bernhard Mühr vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung des KIT stellt das Thema tropische Wirbelstürme vor und beantwortet die Frage, ob solche Wetterereignisse auch in Europa möglich sind.

Für das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM), eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung des Helmholtz-Zentrums Potsdam Deutsches Geoforschungszentrum (GFZ) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Bereich des Katastrophenmanagements, gibt James Daniell einen Überblick über die Schäden, die der Taifun Haiyan verursacht hat.

Über den Katastrophenschutz in Karlsruhe wird Kreisbrandmeister Jürgen Brodt in einem Kurzvortrag informieren, in der er auch Tipps zur Eigenvorsorge gibt.

Siehe auch Presseinformation 144/2013.